MOVE IT!
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15. INTERNATIONALES FILMFESTIVAL FÜR MENSCHENRECHTE UND ENTWICKLUNG

MOVE IT!

15. INTERNATIONALES FILMFESTIVAL FÜR MENSCHENRECHTE UND ENTWICKLUNG

WATCH OUT - MOVE IT!

Die allgemeine Erklärung der MENSCHENRECHTE wurde von der Vollversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 1948 als ein weltweit gültiges „gemeinsames Ideal“ verabschiedet. Doch was heißt das für uns heute? Auf welche Weise verletzen kriegerische KONFLIKTE im 21. Jahrhundert die individuellen Menschrechte? Welche Gesichter tragen ARMUT und SKLAVEREI heute? Und welche VERANTWORTUNG tragen wir alle dafür? Eine POLITIK der NACHHALTIGKEIT scheint nötiger denn je, aber (wie) ist sie auch möglich? Lassen sich ENTWICKLUNG und der Schutz der UMWELT vereinen und welche Rolle spielen dabei unser KONSUMVERHALTEN und BILDUNG?

Wir glauben, wer Zugang zu aktuellen INFORMATIONEN des Weltgeschehens hat, wird die unbedingte Bedeutung von FAIRNESS und OFFENHEIT erkennen und diese Erkenntnis weitertragen. INTERNATIONALE FILME als Fenster in die Welt betrachten wir als ideale Ausgangspunkte für Reflexion und ehrliche Diskussionen. Daher zeigen wir alljährlich im NOVEMBER im Rahmen des MOVE IT! FILMFESTIVAL für Menschrechte und Entwicklung ausgewählte Dokumentar- und Spielfilme, laden unsere Besucher*innen ein, mit Filmemacher*innen, Aktivist*innen und Fachexpert*innen ins Gespräch zu kommen und zeichnen einen dieser Filme mit einem eigenen Filmpreis aus. Darüber hinaus wenden wir uns mit dem MOVE IT! YOUNG Jugendfilmprogramm gezielt dem jüngeren Publikum zu.

Ursprünglich 2004 als Frauenfilmtage ins Leben gerufen, wird das MOVE IT! Filmfestival jedes Jahr im Herbst von der Aktionsgemeinschaft für Kinder- und Frauenrechte Akifra e.V. in Dresden ausgerichtet. 2016 wurde das MOVE IT! Filmfestival zusammen mit seinem Jugendfilmprogramm MOVE IT! YOUNG mit dem Preis der Lokalen Agenda 21 für Dresden e.V. ausgezeichnet und beide Projekte waren 2017 nominiert für den Deutschen Engagementpreis.

FILMPREISE UND PREISTRÄGER*INNEN

Seit dem 11. MOVE IT! Filmfestival 2015 wird jährlich von der Jury eine Filmproduktion mit unserem Festivalpreis ausgezeichnet, bisher der “Dresdner Filmpreis für Menschenrechte und Entwicklung”. Auswahlkriterien für den Preis sind nicht nur herausragende filmemacherische Leistung, sondern vor allen Dingen das Engagement der Filmacher*innen, die auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam machen. Damit wollen wir, die Mitglieder des Akifra e.V. und die jeweiligen Preisstifter*innen, insbesondere auch diejenigen würdigen und aktiv unterstützen, die sich um die Sichtbarmachung von Themen und Problematiken bemühen, die in der medialen Öffentlichkeit wenig Aufmerksamkeit erhalten.

Zum 15. MOVE IT! Filmfestival 2019 wird der Filmpreis erstmals durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gestiftet. Dieser ist mit 5000.- € dotiert. Die Preisverleihung findet am Festivalsamstag statt und wird durch eine*n Vetreter*in des Staatsministeriums übergeben.
Zudem vergeben wir – ebenfalls neu ab 2019 – den MOVE IT! YOUNG Nachwuchspreis für eine durch unser Publikum ausgewählte Kurzfilm-Produktion von Kindern und Jugendlichen! Der Sachpreis gestiftete von Akifra e.V. und Medienwerkstatt Dresden e.V. in Höhe von 400.- € wird durch eine eigene Jugendjury im Rahmen des Festivals übergeben.

Filmpreis 2018:

Rina Castelnuovo-Hollander und
Tamir Elterman für den Film
MUHI – GENERALLY TEMPORARY
(Israel/Deutschland 2017, 85 min)

gestiftet durch
Stefan Tappert I Mediahype

Muhi, Sohn eines Hamas-Aktivisten, lebt seit er ein Säugling ist in einem israelischen Krankenhaus. Im Alter von zwei Jahren wurden ihm dort beide Arme und Beine amputiert. Seine Rückkehr nach Gaza wäre auf Grund der desolaten Gesundheitsversorgung sein sicheres Todesurteil, das Betreten israelischen Bodens ist ihm jedoch durch die israelischen Sicherheitsvorschriften untersagt. Monate werden zu Jahren, liebevoll betreut von Abu Naim, seinem Großvater und Buma Inbar, einem israelischen Kriegsveteran, der seinen eigenen Sohn im Krieg verlor. Muhi wächst unter paradoxen Umständen auf – gerettet, behandelt und aufgezogen vom „Feind“ seines Volkes, während seine eigentliche Familie in Gaza lebt. Von innen heraus und aus einer sehr persönlichen Erzählperspektive bildet die Dokumentation ab, wie komplex die persönliche und gesellschaftlich-politische Situation ist, wie sehr sie das Leben von Muhi und der Menschen um ihn bestimmt und selbst auf diejenigen Einfluss nimmt, die unfreiwillig in sie hineingezogen werden. Aber auch, wie es trotz scheinbar unlösbaren Situationen immer weiter geht.

Rina Castelnuovo-Hollander, gebohren 1956 in Tel Aviv studierte Kunst in Rom und begann anschließend als Fotojournalistin für Associated Press in Israel zu arbeiten. Ab 1993 als Fotoreporterin für das Jerusalemer Büro der New York Times tätig, berichtete Castelnuovo-Hollander unter anderem über die erste und zweite Intifada, über die Libanonkriege, die Gazakriege und über die Ermordung des israelischen Ministerpräsidenten Jitzak Rabin (1995). 2017 realsierte sie zusammen mit Tamir Elterman ihren ersten Dokumentarfilm: MUHI – GENERALLY TEMPORARY.

Tamir Elterman, geboren in Berkeley, USA, studierte Psychologie und Wirtschaftswissenschaften in Santa Cruz und an der University of Oregon sowie Journalismus an der Columbia School in New York. Für die New York Times berichtete er unter anderem über palästinensische Häftlinge in Israel, syrische Flüchtlinge in Jordanien und den innerisraelischen Konflikt angesichts der Kriegsdienstverweigerung orthodoxer Juden. Mit seiner Kurz-Doku SPRING CHICKEN trat er 2016 erstmals auch als Filmemacher auf, die Dokumentation MUHI – GENERALLY TEMPORARY ist seine erste Langfilmproduktion.

Filmpreis 2017:

Anne Poiret für den Film
WELCOME TO REFUGEESTAN
(Frankreich 2016, 70min)

gestiftet durch

Fast 17 Millionen Menschen leben weltweit in Flüchtlingslagern. Die UNHCR und NGOs haben Methoden entwickelt, diese Camps zu leiten, die sowohl als höchst effizient und geleichzeitig als absurd bezeichnet werden können. WELCOME TO REFUGEESTAN beleuchtet Lager in Kenia, Tansania, Jordanien und an der Grenze zu Griechenland/Mazedonien sowie das UNHCR-Hauptquartier in Genf. Der Film zeigt ein unermessliches System, das humanitäre Belange mit einem Management unerwünschter Menschen verbindet, die von reichen Ländern ausgegrenzt werden sollen – was auch immer es kostet. Anne Poiret zeichnet dieses System nüchtern und akribisch nach und gibt uns dabei eine gleichermaßen sachliche wie erschütternde Grundlage für eine humanistische Diskussion um Grenzen und Verantwortung.

Anne Poiret studierte am Institut für Politische Studien in Paris und schloss 1999 ihr Studium als Journalistin an der New York University ab. Anschließend schrieb und produzierte sie mehrere Dokumentarfilme zur Nachkriegszeit. Ihr erster Film MUTTUR: CRIME CONTRE L’HUMANITAIRE brachte ihr den renommierten Albert-London-Preis ein. Die Werke von Anne Poiret sind stets höchst engagiert, ihre Arbeiten führten sie in Länder wie Libyen, den Irak oder die neu gegründete Republik Südsudan. Sie untersuchte Völkermorde, wie den an den Herero und Namas in Namibia, in Kaschmir und Syrien und anderen Gebieten mit extremen politischen und gesellschaftlichen Spannungen.

Filmpreis 2016:

Mehrdad Oskouei für den Film
STARLESS DREAMS
(Iran 2016, 76 min)

gestiftet durch

Mit dem Dokumentarfilm STARLESS DREAMS gibt Mehrdad Oskouei dem Zuschauer einen seltenen Einblick in ein iranisches Korrektur- und Rehabilitationszentrum für Mädchen. Teilweise noch minderjährige Mütter und jung verheiratet, sind alle hier, weil sie straffällig geworden sind: Drogenhandel, Gewaltdelikte, Mord. Doch statt kaltblütigen Kriminellen trifft man warme, herzliche Jugendliche, die zusammen lachen, singen und weinen. Ihr starker Zusammenhalt ist auch aus der bitteren Vergangenheit geschmiedet, die sie miteinander teilen. Die dokumentarische Kamera wagt sich sehr nahe heran, bleibt dabei aber immer respektvoll, so dass würdevolle Porträts der jungen Frauen entstehen.

Mehrdad Oskouei ist ein 1969 in Teheran geborener, unabhängiger Filmemacher, Fotograf, Produzent und Wissenschaftler aus dem Iran. Als einer der großen Dokumentarfilmer des Irans ist er nicht nur als mehrfach ausgezeichneter Produzent und begehrtes Jury-Mitglied zahlreicher Filmfestivals unterwegs, sondern engagiert sich auch als „Kultureller Botschafter des Ausschusses für humanitäre Hilfe der Vereinte Nationen“ (OCHA). Außerdem ist er Gründungsmitglied des Institute of Anthropology and Culture in Teheran und unterreichtet an Filmakademien im und um den Iran.

Filmpreis 2015:

Leona Goldstein für den Film
GOD IS NOT WORKING ON SUNDAY
(Deutschland/Ruanda 2014, 82 min)

gestiftet durch

In GOD IS NOT WORKING ON SUNDAY begleitet Leona Goldstein die beiden ruandischen Aktivistinnen Godelieve und Florida 20 Jahre nach dem Genozid in Ruanda bei ihrem Engagement, die Traumata des Völkermords zu überwinden und für sich und andere Frauen neue, selbstbestimmte Räume zu schaffen. Sie organisieren verschiedene Aktivitäten und Trainings mit einzelnen Frauen und Gruppen, aber auch mit den Tätern. Trotz ihres unterschiedlichen Erlebens des Genozids, kämpfen die Frauen für Versöhnung, Geschlechtergerechtigkeit und die Stärkung der politischen Selbstbestimmung von Frauen in Ruanda. Heute sind es die Frauen, die den sozialen Wandel im Post-Genozid vorantreiben und die in einer Mehrheit ihr Land regieren und das beispiellos auf der Welt.

Die Fotografin und Filmemacherin Leona Goldstein (1976) studierte Kommunikations- und Grafikdesign sowie Fotografie in Rom, Berlin und Dortmund. Zu ihren Arbeiten gehören das Buch- und Ausstellungsprojekt „Deine Sicht durch meine Augen“ der KZ Gedenkstätte Dachau, Dokumentationen über Kambodscha, Vietnam und Mexiko sowie ein Fotoprojekt in Kooperation mit „Flucht nach vorne“ über unbegleitete jugendliche Flüchtlinge in Deutschland.

JURY UND AUSWAHLKOMMISSION

Daniel Rode

Daniel Rode, 1971 in Eutin geboren, hat Kunstpädagogik und Erziehungswissenschaften an der Universität Greifswald studiert. Für weitere fünf Jahre hatte er dort am Caspar David Friedrich Institut eine Stelle als künstlerischer Mitarbeiter inne. 2002 ging er zum Studium der Bildenden Kunst nach Dresden an die HfBK (Klasse Brandmeier, 2004 Diplom, 2006 Meisterschülerabschluss). In den Jahren 2006 bis 2009 betrieb Rode gemeinsam mit der Künstler-Kollegin Ulrike Mundt den freien Projektraum MODUL-Kunstraum in Dresden. Ab 2009 geht er aus persönlichen Gründen für fünf Jahre nach Kairo. Seit der Rückkehr 2014 lebt und arbeitet Daniel Rode wieder in Dresden.

Silvia Zimmermann

Silvia Zimmermann arbeitete nach ihrem Magisterstudium der Musikwissenschaft, der Geschichte und Philosophie von 2003 bis 2006 als Regieassistentin bei Opernproduktionen der Dresdner Musikhochschule. Gleichzeitig war sie als Konzertmanagerin des Dresdner Barockorchesters tätig. 2005 schloss sie ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar als Kulturmanagerin ab. Danach koordinierte sie verschiedene Veranstaltungsformate an der Dresdner Musikhochschule. Sie ist seit 2002 ehrenamtliches Mitglied bei Akifra e.V. und seit Januar 2015 Festivalleiterin des MOVE IT! Filmfestivals.

Danny Mellenthin

Danny Mellenthin, 1982 in Plauen im Vogtland geboren, wunderte sich schon früh, wie das Sandmännchen ohne Stricke laufen kann und beneidete den Kameramann, der die Ehre der Zusammenarbeit mit Pumuckl hat. Das Interesse für die Magie dessen, was sich hinter den Filmkulissen abspielt, führte ihn über das Zeichnen kleiner Daumenkinos zum Studium von Medienproduktion und Computergrafik. Der Faible für den Zauber dessen, was sich durch die Arbeit am Computer auf die Bildschirme und Leinwände bringen lässt, ist seitdem sein stetiger Begleiter. Seit 2002 ist seine Wahlheimat Dresden. Nach Abschluss des Studiums arbeitete er in den Dresdner PiXABLE Studios als Technical Director für Effekte unter anderem an dem Kurzfilm GRISELLA und ist seit 2011 als Freelancer im Bereich Visual Effects tätig. Danny Mellenthin gehört zudem seit 2013 zur Sichtungskommission des FILMFEST DRESDEN.

Uta Quietzsch

Uta Quietzsch studierte Erziehungswissenschaften, Psychologie und Kunstgeschichte an der TU Dresden, engagierte sich schon während des Studiums im nichtkommerziellen Programmkino “Kino im Kasten” in den Bereichen Programmgestaltung und Filmvorführung und ist bis heute tätig als Filmvorführerin in verschiedenen Dresdner Kinos. Zudem arbeitet sie seit 2010 als Medienpädagogin beim KIDS-Programm des FILMFEST DRESDEN und ist dort mittlerweile auch verantwortlich für die dortige Kinder- und Jugendsektion und Betreuung des Jungen Kuratoriums. Seit 2015 unterstützt Uta das MOVE IT! Filmfestival als freie Mitarbeiterin und betreut seit 2018 die Kinderjury beim Dresdner Kinderfilmfest KINOLINO.

Frank Pawella

Frank Pawella ist 1971 in Gotha/Thüringen geboren. Nach seiner Ausbildung und Tätigkeit als Tischler und Orgelbauer, schloss sich ein Studium der Kunstgeschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie der Philosophie an der TU Dresden an. Seit 2005 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Kunst- und Musikwissenschaft der TU Dresden mit Schwerpunkt Kunst der Moderne. Seine Forschungsschwerpunkte sind das Thema Musikfilm, Inszenierungen und Ikonographien des Popstars im Spielfilm sowie der Propagandafilm im Nationalsozialismus, zu denen er mehrere Veröffentlichungen heraus gebracht und Vorträge gehalten hat. Seit 2010 ist er Dekanatsrat der Philosophischen Fakultät.

TEAM UND KONTAKT

STELLENANGEBOTE

PRAKTIKUMSSTELLE ab 01.03.2020
PROJEKTMITARBEIT IM BUNDESFREIWILLIGENDIENST
PRAKTIKUMSSTELLE ab 01.03.2020

Wir bieten ab 01. März 2020

Ein studienbegleitendes Praktikum von 3-monatiger Dauer ab dem 01. März 2020 beim MOVE IT! Filmfestival und MOVE IT! Young Jugendfilmprogramm in Dresden in den Bereichen entwicklungspolitische Bildungsarbeit, Projektmanagement und Öffentlichkeitsarbeit.

Über uns:

Das MOVE IT! Filmfestival für Menschenrechte und Entwicklung des Akifra e.V. zeigt vom 05.-11.November 2020 aktuelle Dokumentar- und Spielfilme zu entwicklungspolitschen und umweltpolitischen Themen. Die Filmvorführungen werden dabei durch Podiumsdiskussionen und Filmgespräche mit Expert*innen und Filmschaffenden begleitet. Zudem wird seit 2015 der „Dresdner Filmpreis für Menschenrechte und Entwicklung“ verliehen und Filmabende über das Jahr verteilt an verschiedenen Veranstaltungsorten durchgeführt.

Seit 2009 wird das MOVE IT! Filmfestival durch das Jugendfilmprogramm MOVE IT! Young ergänzt, welches mit entwicklungspolitischen Filmen ca. 30 Projekttage im Jahr an Schulen und Jugendbildungseinrichtungen in Sachsen durchführt sowie ein Sommercamp für Jugendliche und einen Nachwuchswettbewerb im Rahmen des Festivals veranstaltet.

Wir suchen:

Bewerber*innen mit Interesse an entwicklungspolitischen Themen und Bildungsarbeit, NGO-Arbeit, an der Organisation von Veranstaltungen und Projekttagen sowie an Pressearbeit. Erfahrungen im administrativen sowie im Social Media Bereich sind erwünscht. Wenn Ihr Lust habt, uns mit Euren Ideen tatkräftig zu unterstützen, sendet uns bitte eine kurze Bewerbung mit Lebenslauf und einem Motivationsschreiben an

Für das Praktikum zahlen wir eine Aufwandspauschale in Höhe von 300 Euro im Monat.

Ansprechpartnerin:

Silvia Zimmermann

Prießnitzstrasse 18

01099 Dresden

Tel.: 0351-42645120

E-mail: silvia.zimmermann@moveit-festival.de

www.moveit-festival.de

PROJEKTMITARBEIT IM BUNDESFREIWILLIGENDIENST

Ab dem 1. April 2020 ist bei den Projekten MOVE IT! Filmfestival und MOVE IT! Young eine Bundesfreiwilligenstelle zu besetzen.

Wir suchen:
einen/e Bundesfreiwilligendienstleistenden/de für verschiedene Tätigkeitsbereiche, die in enger Zusammenarbeit mit der Projektkoordination, aber auch eigenverantwortlich bearbeitet werden können: Du begeisterst Dich für entwicklungspolitische Bildungsarbeit und für den Bereich Menschenrechte und hast Lust, Dich in partizipativen Projekten für eine global nachhaltige und gerechte Entwicklung zu engagieren? Du möchtest eine lokale gemeinnützige NGO bei ihrer Bildungs- und Lobbyarbeit organisatorisch und inhaltlich unterstützen?

Aufgabenbereiche beim MOVE IT! Filmfestival für Menschenrechte und Entwicklung
• inhaltliche und konzeptionelle Unterstützung sowie Weiterentwicklung der Projektarbeit
• Unterstützung bei unterschiedlichen Aufgabenbereichen der Veranstaltungskonzeption und -organisation
• eigenständige Filmrecherche für das Festival
• Korrespondenz mit Festivals, Filmproduktionsfirmen, Filmverleihen
• Mitarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit
• Redaktionelle Bearbeitung der Webseiteninhalte und Social Media Kanäle
• Projektmitarbeit bei der Organisation des Rahmenprogramms für das Festival

Aufgabenbereiche beim Jugendfilmprogramm MOVE IT! YOUNG!
• Mitarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung themengebundener Projekttage an Schulen in den Bereichen Menschen-Kinderrechte, Armut, Globalisierung, Nord-Süd Konflikte sowie Rassismus, Asyl und Flucht und sexuelle Vielfalt, nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz
• Mitarbeit bei Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit
• Selbständige Konzipierung eines neuen Projekttages

Passt Du zu uns?
Du bist über 27 Jahre alt und möchtest Dich zwischen 6 und 18 Monaten bei uns engagieren. Du hast Spaß an der Arbeit im Team und kannst sowohl gemeinschaftlich als auch eigenständig Lösungen für anstehende Herausforderungen und Probleme entwickeln. Du hast gute kommunikative Fähigkeiten in Wort und Schrift in deutscher und englischer Sprache.

Was können wir Dir bieten?
In unserem offenen, motivierten und interdisziplinären Team kannst Du Dich praktisch und kreativ engagieren und nach Wunsch Deine eigenen Ideen mit einbringen. Wir legen Wert auf eine wertschätzende und gemeinschaftliche Arbeitskultur und stellen selbstverständlich die gleichen ökologischen und sozialen Anforderungen an uns wie an die von uns vermittelten Bildungsinhalte. Wir arbeiten flexibel (etwa 30h pro Woche, ggf. Abend-/Wochenendveranstaltungen), Gleitzeit- und Teilzeitlösungen sind nach Wunsch und Absprache möglich. Arbeitsort ist das zentrale Stadtteilbüro Dresden-Neustadt. Deine BFD-Stelle wird regulär vergütet mit 200,- bis 250 € Taschengeld (abhängig von der Stundenanzahl) sowie ggf. dem aktuellen Regelsatz zur Grundsicherung (Hartz IV) und dem Mietkostenzuschuss nach SGB II. Bewerber*innen mit Beeinträchtigung werden bei ansonsten gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.

Und, passen wir zu Dir?
Dann freuen wir uns auf Deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen mit Lebenslauf und kurzem Motivationsschreiben bis zum 15. Februar 2020 an:

silvia.zimmermann@moveit-festival.de

Wir freuen uns immer auch über ehrenamtliche Unterstützung während der Festivalzeit zur Festivaldurchführung sowie suchen regelmäßig Praktikant*innen zur Unterstützung im Büro.
Initiativbewerbungen für Praktika bitte mit allen Unterlagen und auschließlich digital senden an silvia.zimmermann@moveit-festival.de

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