EINFACH NINA

Empfohlene Schulfächer: Ethik, Gemeinschaftskunde, Religion

Themen:  Geschlechtsidentität, Transgeschlechtlichkeit, Diskriminierung, Toleranz
Zeitumfang: 4-7 UE
Klassenstufen: 6–12

Film: Einfach Nina

Regie: Karin Heberlein

Deutschland, 2022

Sprache: Deutsch

Drama | 89 Min.

Die achtjährige Nina ist selbstbewusst und lebenslustig, bei ihrer Geburt ist allerdings ein Fehler passiert: Sie wurde von ihren Eltern Niklas genannt. Für Nina ist klar, dass dieser Irrtum behoben werden muss. Sie fasst sich ein Herz und teilt ihrer Familie klipp und klar mit, dass sie schon immer ein Mädchen war und endlich als solches leben möchte. Von Opa Thilo und Freundin Merit erfährt die mutige Grundschülerin volle Unterstützung. Doch ihre ohnehin zerstrittenen Eltern Simone und Martin sowie ihr älterer Bruder Ben kommen mit Ninas Neuigkeit nicht so leicht klar. Martin klammert sich an den Gedanken, dass Nina nur eine Phase durchlebt, Simone möchte ihr Kind unterstützen. Beide möchten Nina schützen – doch was ist der richtige Weg? Alte Streitigkeiten brechen auf. Auch in Ninas Umfeld, unter den Nachbar*innen und in der Schule tun sich die anderen nicht leicht. Hält die Familie trotzdem zusammen – und zu Nina?
„Einfach Nina“ erzählt eine einfühlsame Familiengeschichte um Geschlechtsidentität, Akzeptanz und Zusammenhalt. Dabei werden auch die Unsicherheiten des Umfelds gezeigt, ohne dass dabei die Identität von Nina ins Wanken gerät.

Der Projekttag verbindet Filmvorführung, Kleingruppenarbeit, moderierte Diskussion und individuelle Reflexion zu einer interaktiven und vielschichtigen Auseinandersetzung mit Transgeschlechtlichkeit, um zentrale Themen wie Gefühle, Konflikte, familiäre Dynamiken und gesellschaftliche Vorurteile zu verstehen und um Missverständnisse aufzuklären und Vorurteile zu entkräften.

Diesen Projekttag bieten wir in Kooperation mit dem Gerede e.V. an.