Litauen, Estland, Bulgarien | Lithuania, Estonia, Bulgaria, 2025
A GOODNIGHT KISS
Sprache | Language: Litauisch, Deutsch, Englisch, Russisch , Estnisch mit DT Untertiteln | Lithuanian, English, German, Russian, Estonian w/ GER sub
Doku | 87 Min.
#Verfolgung, Shoah, Menschenrechte
Anrufe und Geburtstagsglückwünsche strömen herein, begleitet von Worten der Bewunderung. Irena Veisaitė wird 92 Jahre alt. Als bemerkenswerte Frau und führende Stimme der litauischen Kultur hat Irena die Schrecken zweier totalitärer Regime durchlebt – und sie überstanden – mit dem unerschütterlichen Glauben, dass das Leben strahlend sein sollte. Die Nazi-Besatzung beendete ihre Kindheit im Alter von nur 13 Jahren, raubte ihr die leibliche Mutter und schickte sie in ein jüdisches Ghetto. Dann folgte eine weitere Besatzung, diesmal durch die Sowjets, die ihr die zweite Mutterfigur nahm, die sie vor den Nazis gerettet hatte und wie ihr eigenes Kind großzog. Der Film ist ein zutiefst persönliches, nuanciertes Porträt von Irena und ein Zeugnis ihrer Menschlichkeit, ihrer Lebenskraft und ihres Mutes zu leben und zu vergeben. Irena verstarb 2020, zu Beginn der Produktion des Films. Dies veranlasste die Regisseurin Giedrė Žickytė dazu, neue Wege zu finden, um ihre Geschichte zum Leben zu erwecken, und deren emotionale und historische Konturen anhand von Filmmaterial aus Irenas letztem Lebensjahr sowie bisher unveröffentlichtem Archivmaterial zu beleuchten, das ihre Erinnerungen widerspiegelt. Die Musik ihres lebenslangen Freundes und gefeierten Komponisten Arvo Pärt durchzieht die Erzählung und regt zum Nachdenken über Verlust und die beständige Kraft der Liebe an. Was sich entfaltet, ist eine künstlerische Hommage an den Geist einer Frau und ihr Bekenntnis zu einem Leben frei von Hass. In der heutigen, von Spaltungen geprägten Welt könnte dies der Leitstern sein, den wir brauchen.
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CN: Film enthält Erzählungen körperlicher Gewalt und Mord
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#Persecution, the Holocaust, Human Rights
Calls and birthday greetings pour in, carrying words of admiration. Irena Veisaitė is turning 92. A remarkable woman and leading voice in Lithuania’s culture, Irena lived through the horrors of two totalitarian regimes — and came out on the other side — with an unabating belief that life should be radiant. The Nazi occupation cut her childhood short at just age 13, robbing her of birth mother and sending her to a Jewish ghetto. Then came another occupation, by the Soviets, which took away her second mother figure, who saved her from the Nazis by raising her like one of her own.
A deeply personal, nuanced portrait of Irena, the film is a testimony to her humanity, vigour, and courage to live and to forgive. Irena passed away in 2020, early in the film’s production. This led director Giedrė Žickytė to find new ways to bring her story to life, exploring its emotional and historical contours through footage from Irena’s final year, unseen archives, echoing her memory. Music by her lifelong friend and celebrated composer Arvo Pärt flows through the narrative, evoking reflections on loss and the enduring power of love. What unfolds is an artistic act of homage to a woman’s spirit and her commitment to a life free of hatred. In today’s fracturing world, this may be the guiding light we need.
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CN: This film contains scenes of physical violence and murder
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Aufführungen

