32 METERS

Regie | Direction: Morteza Atabaki

Türkei, Iran | Turkey, Iran, 2025

Sprache | Language: Türkisch mit EN Untertiteln | Turkish w/ EN subs

Doku | 84 Min.

#Patriarchat, Frauenrechte, Empowerment

Halime identifiziert sich nicht mit dem traditionellen Frauenbild in ihrem patriarchalisch geprägten Dorf. Sie ist der Überzeugung, dass es im Leben um mehr geht als nur um Hausarbeit und Kindererziehung. Davon geleitet, trifft sie eine mutige Entscheidung: sie will einen Schießwettbewerb für die Frauen im Dorf organisieren. Doch ihre Idee stößt auf starken Widerstand seitens der Männer, die als Familienoberhäupter nach wie vor das letzte Wort haben. „32 Meter“ begleitet die Frauen mit Wärme und sanftem Humor, während sie sich mutig gegen Argumente wehren wie „Waffen sind kein Spielzeug“ und „Schießen ist Männersache“. Die Kamera beobachtet diese intimen Gespräche sowohl in den Häusern als auch auf offenen Feldern und zeigt eine Gemeinschaft, die es vorsichtig wagt, subtile Veränderungen anzunehmen, und dass selbst die tiefsten Verwurzelungen in Bezug auf Geschlechterrollen in Frage gestellt werden können. Der Film zeichnet ein hoffnungsvolles Porträt einer unabhängigen, entschlossenen Frau, der es durch ihre Leidenschaft, ihre Beharrlichkeit und die wachsende Unterstützung von Freundinnen und männlichen Verbündeten gelingt, langjährigen Traditionen entgegenzutreten und zu beweisen, dass Veränderung – so klein sie auch sein mag – möglich ist.

#Patriarchy, Women’s Rights, Empowerment

Halime does not identify with the traditional image of women in her patriarchal village. She believes that life is about more than caring for the house and children. Guided by this conviction, she makes a bold decision: to organise a shooting competition for women in the village. Yet her idea meets strong resistance from the men who, as heads of their households, still hold the final word. ‘32 Meters’ follows the women with warmth and gentle humour as they courageously stand up to arguments claiming that “guns are not toys” and “shooting is a man’s job”. The camera observes these intimate conversations both inside homes and in open fields, revealing a community cautiously daring to embrace subtle change and showing that even the most deeply rooted ideas about gender roles can be challenged. The film offers a hopeful portrait of an independent, determined woman who, through her passion, perseverance and the growing support of female friends and male allies, manages to confront long-standing traditions and prove that transformation, however small, is possible.

Aufführungen