Archiv der Kategorie: filme-2018

Mali Blues

Doku | Lutz Gregor | Deutschland | 2016 | 93 min | OmeU

Traditionelle Musik, wie Jazz und Blues, hält schon seit Jahrhunderten die Gesellschaft Malis zusammen. Doch die Musikszene ist in Gefahr. Radikale IslamistInnen führen im Norden des Landes die Scharia ein, verbieten Tanz und weltliche Musik, zerstören Instrumente und bedrohen die MusikerInnen. Viele fürchten um ihr Leben und fliehen aus der Region. Der Film MALI BLUES erzählt die Geschichten von vier MusikernInnen, die Hass, Misstrauen und Gewalt in ihrem Land und eine radikale Auslegung des Islam nicht akzeptieren wollen. Weder in Mali, noch an einem anderen Ort auf der Welt.

https://www.youtube.com/watch?v=k1YlrDvSu5A

Burkinabe Rising

Doku | Iara Lee | Burkina Faso | 2017 | 72 min OmeU

Im Herbst 2016 reiste die Regisseurin Iara Lee durch Burkina Faso, ein kleines Binnenland in Westafrika, um eine lebendige Gemeinschaft von KünstlerInnen und engagierten BürgerInne zu filmen, die sich Burkinabè Rising nennt. Während dieser Reise trifft sie eine bemerkenswerte Reihe von MalerInnen, MusikerInnen und AktivistInnen, die die künstlerischen Traditionen des Landes nutzen, um eine Botschaft des Widerstands voranzutreiben. Ein neuer Dokumentarfilm über den kreativen, gewaltlosen Widerstand in Burkina Faso und ein Beispiel für die Art politischer Veränderung, die erreicht werden kann, wenn Menschen zusammenkommen.

https://www.youtube.com/watch?v=0NvrxUucNfg

Al Gami‘ya (What comes Around)

Doku | Reem Saleh |Libanon, Ägypten,Griechenland, Katar, Slowenien | 2018 | 79 min | OmeU

Über sechs Jahre begleitete Reem Saleh eine Gemeinschaft von Menschen, die sich „al Gami’yas“ nennt, in Rod El Farag, einem der ärmsten Stadtteile Kairos. Sie zeigt deren täglichen Überlebenskampf und lässt sie zu ihrem Umgang mit Tradition, Krankheit und Sterben zu Wort kommen. In der Gemeinschaft zahlt jeder regelmäßig einen kleinen Geldbetrag in einen Topf. Gemeinsam wird entschieden, wer gerade besonders bedürftig ist oder wer bei notwendigen Anschaffungen finanziell unterstützt wird. Durch den unaufdringlichen Einsatz von Musik und die stets nahe, teilnehmende Kamera zeichnet Saleh ein intimes Bild von gegenseitiger Unterstützung und Zusammenhalt in einer unwirtlichen, buchstäblich zwischen Bahngleisen angesiedelten Realität.

https://www.berlinale.de/de/archiv/jahresarchive/2018/02_programm_2018/02_Filmdatenblatt_2018_201815033.html#tab=video

The Poetess

Doku | Stefanie Brockhaus, Andreas Wolff | Deutschland | 2017 | 90 min | OmeU

Ein Augenpaar, auf das Millionen blickten. 2010 betrat die saudische Dichterin Hissa Hilal eine Bühne, auf der man sie beim besten Willen nicht übersehen konnte: die Fernsehshow „Million’s Poet“, ein Dichterwettstreit zur besten Sendezeit, der im arabischen Raum zum Straßenfeger wurde. Dabei war ihre Erscheinung – vom Gesichtsschleier über das bodenlange schwarze Gewand bis hin zu den eingeübten Gesten der Zurückhaltung – ganz an den für Frauen geltenden Regeln ausgerichtet. Die Erlaubnis des Ehemannes hatte sie vorschriftsmäßig eingeholt, die Vorrunden erfolgreich absolviert. Dann kam jenes Gedicht zum Vortrag, in dem Hissa Hilal sich gegen die blinde Wut der religiösen Fanatiker wandte.

https://www.youtube.com/watch?v=xYJ6Emkklho

A thousand girls like me

Doku | Sahra Mani | Frankreich, Afghanistan | 2018 | 76 min | OmeU

Unter kulturellem und familiären Druck stellt eine junge und mutige Afghanin ihren Vater wegen jahrelangen sexuellen Missbrauchs vor Gericht. Der Film beschäftigt sich mit einem sexistischen Rechtssystem und der Notlage von Frauen, die ihm ausgeliefert sind.

https://www.youtube.com/watch?v=3mGkQqK6DBU

Rafiki

Drama | Wanuri Kahlu | Südafrika, Kenia, Frankreich | 2018 | 83 min | OmeU

„Gute kenianische Mädchen werden zu guten kenianischen Ehefrauen“, aber Kena und Ziki sehnen sich nach mehr. Trotz der politischen Rivalität zwischen ihren Familien bleiben die beiden Mädchen enge Freundinnen und unterstützen sich gegenseitig, um ihre Träume in einer konservativen Gesellschaft zu verwirklichen. Als die beiden sich ineinander verlieben, müssen die Mädchen zwischen Glück und Sicherheit wählen.

https://www.youtube.com/watch?v=7M_-ucSaFpU

Silas

Doku | Anjali Nayar, Hawa Essuman | Kanada, Süd Afrika, Kenia | 2017 | 80 min | OmeU

Unermüdlich deckt der Aktivist Silas Siakor in seinem Heimatland Liberia Korruption und rechtswidrige Rohstoff-Deals zwischen der Regierung und internationalen Unternehmen auf. Mit seinem Team nutzt er die SmartphoneApp TIMBY, um komplexe Probleme, wie illegale Abholzung oder Landraub, schnell und sicher dokumentieren und weltweit verbreiten zu können. Fünf Jahre begleitete das Filmteam den Kampf von »Silas gegen Goliath«, der längst zum Symbol des Widerstands und zum Vorbild einer neuen Generation geworden ist.

https://www.youtube.com/watch?v=v_TfzMjasE4

Muhi – Generally Temporary

Doku | Rina Castelnuovo – Hollander, Tamir Elterman | Israel, Deutschland | 2017 | 86 min | OmdU

Muhi, Sohn eines Hamas-Aktivisten, wird als Säugling zur Behandlung einer lebensbedrohlichen Krankheit aus dem Gazastreifen in ein israelisches Krankenhaus verlegt, um sein Leben zu retten. Begleiten darf ihn nur sein Großvater Abu Naim. Mit zwei Jahren verschlimmert sich sein Zustand dramatisch und die ÄrztInnen sind gezwungen, seine Gliedmaßen zu amputieren. Muhi richtet sich ein: mit künstlichen Armen und Beinen, im Kreis seiner liebevollen BetreuerInnen, zwischen seiner Heimat und seinem Zuhause. Seine Rückkehr nach Gaza wäre auf Grund der desolaten Gesundheitsversorgung sein sicheres Todesurteil, das Betreten israelischen Bodens ist ihm und seinem Großvater jedoch durch die israelischen Sicherheitsvorschriften untersagt. Monate werden zu Jahren und Muhi, heute sieben Jahre alt, verbringt sein ganzes bisheriges Leben in diesem Krankenhaus. Liebevoll betreut von Abu Naim, seinem Großvater und Buma Inbar, einem israelischen Kriegsveteran, der seinen eigenen Sohn im Krieg verlor. Muhi wächst unter paradoxen Umständen auf – gerettet, behandelt und aufgezogen vom „Feind“ seines Volkes, während seine eigentliche Familie in Gaza lebt. Beim Tauziehen um Muhis Zukunft üben verschiedene Seiten Druck aus: das israelische Krankenhaus, seine Familie im Gazastreifen, seine zwei „Ersatzväter“ und die Politik, von der das Kind unweigerlich umgeben ist. Von innen heraus und aus einer sehr persönlichen Erzählperspektive bildet die Dokumentation ab, wie komplex die Situation ist, wie sehr sie das Leben der Menschen bestimmt und selbst auf diejenigen Einfluss nimmt, die wie Muhi unfreiwillig in sie hineingezogen werden. Aber auch, wie es trotz scheinbar unlösbaren Situationen immer weiter geht. Wir verfolgen, wie Muhis Weg verläuft, wie sich sein Leben entwickelt und welche Zukunft sich auftut.

https://www.youtube.com/watch?v=7S7pi7W11HE

Poets of Live

Doku | Shirin Barghnavard | Iran | 2017 | 73 min | OmeU

Nach ihrem Literaturstudium in Paris ließ sich die Teheranerin Shirin Parsi mit ihrem Ehemann in dem Dorf Shanderman am Kaspischen Meer nieder. In dieser Region, in der mehr und mehr Landwirte ihre Betriebe an Bauunternehmen verkaufen müssen, investiert die Familie in nachhaltige Landwirtschaft. Shirin ist zudem als Aktivistin in einer lokalen Frauen-NGO aktiv. Der Film begleitet die unermüdliche Shirin bei ihrem Streben nach einem sozialen und ökologischen Wandel.

https://www.karafilm.ir/en/films/released/3-poets-of-life

Supa Modo

Drama | Likarion Wainaina | Deutschland, Kenia | 2018 | 74 min | OmeU

Die 9-jährige Jo liebt Actionfilme und träumt davon, selbst eine Superheldin zu sein. Ihr größter Wunsch: einen Film zu drehen, in dem sie selbst die Hauptrolle spielt. In ihrer Fantasie vergisst sie, dass sie unheilbar krank ist. Irgendwann kann Jos Schwester nicht mehr mit ansehen, wie das lebensfrohe Mädchen die kostbare Zeit, die ihm noch bleibt, nur im Bett verbringt. Sie ermutigt Jo, an ihre magischen Kräfte zu glauben und animiert das ganze Dorf, Jos Traum wahr werden zu lassen. Das berührende Drama des kenianischen Filmemachers Likarion Wainaina erzählt von der Kraft der Fantasie und von einem ungewöhnlichen Weg des Abschiednehmens.

https://www.youtube.com/watch?v=G7ToKioHCoU

A woman captured

Doku | Bernadett Tuza-Ritter | Ungarn | 2017 | 89 mni | OmeU

Durch einen einzigartigen Zugang zu der Protagonistin Marish enthüllt der Film einen spezifischen Fall von Sklaverei, ein schockierendes Phänomen im heutigen Europa. Die 55-jährige Edith, deren Besitzerin Eta ihr den neuen Namen Marish gab, lebt seit zehn Jahren bei ihrer Herrin. Sie erledigt ihre gesamte Hausarbeit zwölf Stunden am Tag, meist auch am Wochenende. Im Gegenzug bekommt sie Essensreste, ein Sofa zum Schlafen und Zigaretten. Nach dem Abendessen geht Marish zu ihrem Job in der Fabrik, muss aber ihren gesamten Gehaltsscheck an Eta abgeben. Sie darf das Haus nicht ohne Erlaubnis verlassen. Von Zeit zu Zeit schlägt Eta sie. Schätzungen zufolge leben weltweit rund 45 Millionen Menschen in moderner Sklaverei.

https://www.youtube.com/watch?v=Da9-_49p8dw

This is Congo

Doku | Daniel McCabe | Kanada, Demokratische Republik Kongo, Katar, USA | 2017 | 92 min | OmeU

Der Film ermöglicht einen ungefilterten Blick in einen der längsten Konflikte der Welt. In der Demokratischen Republik Kongo gab es in den vergangenen zwei Jahrzehnten mehr als fünf Millionen konfliktgeladene Todesfälle. Die Region hat mehrere Regimewechsel und die totale Verarmung ihrer Bevölkerung erlebt. „This is Congo“ begleitet die ZuschauerInnen an die Frontlinie des Kampfes. Anhand von vier Beteiligten – einem Whistleblower, einem Militärkommandeur, einem Händler und einem Vertriebenen – wird die lange Konfliktgeschichte des afrikanischen Landes beleuchtet.

https://www.youtube.com/watch?v=4WfWODjDYAk

Mama Colonel

Doku | Dieudo Hamadi | Frankreich, Demokratische Republik Kongo | 2017 | 72 min | OmeU

Colonel Honorine, genannt „Mama Colonel“, arbeitet für die kongolesische Polizei. Sie leitet die Einheit, die für den Schutz von Minderjährigen tätig ist und einen Kampf gegen sexuelle Gewalt führt. 15 Jahre lang arbeitete sie in Bukavu, im Osten der DR Kongo. Ihre Versetzung nach Kisangani bringt neue Herausforderungen. Der Film porträtiert eine außergewöhnlich mutige Frau, die für Gerechtigkeit kämpft und thematisiert damit die Gewalt gegen Frauen und Kinder in der DR Kongo sowie die Schwierigkeit, den vergangenen Krieg zu überwinden.

https://www.youtube.com/watch?v=MFHrqsH7dMQ

Casablanca Calling

Doku | Rosa Rogers | Vereinigtes Königreich, Marokko, Frankreich | 2014 | 69 min | OmeU

Casablanca Calling ist die Geschichte einer stillen Revolution in Marokko. In einem Land, in dem über 60% der Frauen noch nie eine Schule besucht haben, hat eine neue Generation von Frauen ihre Arbeit als offizielle muslimische Führerinnen aufgenommen. Sie werden Morchidat oder spirituelle Führerinnen genannt. Der Film folgt drei Morchidat auf dem Weg, ihr Land zu verändern. Die Frauen haben eine Mission: einen Glauben zu lehren, der auf Mitgefühl, Toleranz und Gleichheit basiert und seine wahren Lehren von Vorurteilen, Fehlinterpretationen und Missverständnissen zu befreien. Ihre Arbeit führt sie in Moscheen, Schulen, Heime, Waisenhäuser, Gefängnisse und auf das Land. Sie unterstützen die Bildung von Frauen und Mädchen, kämpfen gegen die frühe Heirat und ermutigen junge Menschen, ein besseres Marokko aufzubauen, anstatt vom Leben im Westen zu träumen.

https://www.youtube.com/watch?v=bDjAHQ6RaSE

Alcadessa

Doku | Pau Faus | Spanien | 2016 | 86 min | OmeU

Der Film folgt der katalanischen Aktivistin Ada Colau für ein Jahr – von der Bewegung für bezahlbare Mieten in Barcelona bis hin zu dem Tag, an dem sie politische Karriere macht. Seit 2015 ist die einstige Hausbesetzerin, die Banker als Kriminelle bezeichnet und gegen die politische Kaste skandiert, Bürgermeisterin in ihrer Heimatstadt Barcelona. Sie besiegte den damaligen liberal-konservativen Amtsinhaber Xavier Trias mit ca. 170.000 Stimmen im Stadtrat und bezeichnete den Erfolg als einen Sieg Davids gegen Goliath. Die intimen Szenen mit Colaus eigenem Videotagebuch und dem privilegierten Zugang zu dem Innenleben einer neuen Bürgerplattform offenbaren eine außergewöhnliche Reise, auf der zwei vorherrschende Themen vereint sind: ein historischer Sieg, der die politischen Veränderungen in Südeuropa veranschaulicht und der innere Kampf einer Frau, die befürchtet, jemand zu werden, den sie so oft in Frage gestellt hat.

https://www.youtube.com/watch?v=SUc1tUEyzLg

Granny Project

Doku | Bálint Révész | Ungarn, Vereinigtes Königreich | 2017 | 93 min |OmeU

Wie funktionieren Erinnerungen? Wie können Erfahrungen von Generation zu Generation weitergegeben werden? Wie verändert das Erzählen das Erlebte? Gemeinsam mit ihren Großmüttern machen sich drei junge Männer auf die Suche nach ihrem historischen und persönlichen Erbe. Da ist die britische Spionin mit dem staubtrockenen Humor, die ungarische Kommunistin und Jüdin, die den Holocaust überlebt hat, und die deutsche Tänzerin, deren Blick zurück sich als der schwierigste erweist. „Granny Project“ arbeitet verspielt, konfrontativ, manchmal auch albern, Momente später dann wieder ehrlich und emotional. Ein unkonventioneller Versuch der Enkelgeneration, Fragen, die ihre Eltern in den 1960er Jahren auf die Straße trieben, auf einer anderen Ebene erneut zu stellen.

https://www.youtube.com/watch?v=7ZqkcFNV_kU

On her shoulders

Doku | Alexandria Bombach | USA | 2018 | 94 min | OmeU

Nadia Murad ist 23 Jahre alt, irakische Jesidin und Überlebende des vom so genannten »Islamischen Staat« betriebenen Genozids an ihrer Volksgruppe. Sie selbst konnte aus der Gefangenschaft fliehen und ist heute eine der wichtigsten Stimmen, die der Welt vom Schicksal der JesidInnen berichten können. Alexandria Bombach begleitet Murad bei ihrer Kampagne für Aufmerksamkeit und Gerechtigkeit. Dabei konzentriert sie sich nicht auf die grausamen Erlebnisse ihrer Protagonistin, sondern macht vielmehr die Last der Zeugenschaft und die Mühen des Kampfes um Sichtbarkeit deutlich. Nadia Murad ist seit Oktober 2018 Friedensnobelpreisträgerin.

https://www.youtube.com/watch?v=lT6EgVIGwDY

City of Ghosts

Thriller/ Doku | Matthew Heineman | USA | 2017 | 93 min | OmeU

Mit dem Einmarsch der IS-Truppen in der syrischen Stadt Rakka schaltet die gewaltfreie Aktivistengruppe „Raqqa is Being Slaughtered Silently“ (RBSS) ihre Kameras ein. Unter höchster Lebensgefahr versuchen die anonymen Neo-JournalistInnen, die brutale Herrschaft des IS zu dokumentieren und der allgegenwärtigen Propaganda eigene Informationen entgegenzusetzen. Bald müssen sie aber selbst flüchten, um dem Terror in ihrer Heimatstadt zu entkommen. Der Filmmacher Matthew Heineman hat die aus der Not geborenen KriegsjournalistInnen in ihrem Exil in der Türkei und Deutschland aufgesucht und begleitet.

https://www.youtube.com/watch?v=jBeqGcMaC-A&t=54s

The Guardians of the earth

Doku | Filip Antoni Malinowski | Österreich, Deutschland | 2017 | 86 min | OmeU

„Guardians of the Earth“ ist ein aufrüttelnder Dokumentarfilm über den Klimawandel und die
Rettung unserer Spezies. Regisseur Filip Antoni Malinowski macht aus der revolutionären Weltklimakonferenz 2015 (COP 21) von Paris einen elektrisierenden Polit-Thriller. Was sind das für Menschen, die über die Zukunft unseres Planeten entscheiden? Wer ist Superheld und wer Superschurke? Die nächste Runde in diesem Konflikt ist die Weltklimakonferenz im Dezember 2018 im polnischen Kattowitz.

https://www.youtube.com/watch?v=ixsZrESWDrM

El mar la mar

Doku | Joshua Bonnetta, J.P. Sniadecki | USA | 2017 | 94 min | OmeU

Gnadenlos brennt die Sonne auf alle nieder, die die Sonora-Wüste zwischen Mexiko und den USA
durchqueren. Neben den wenigen Menschen, die hier leben, sind es offizielle und selbsternannte Grenzschützer und Einwanderer, denen kein anderer als dieser lebensgefährliche Weg bleibt. Virtuos verwebt der Film grandiose 16-mm-Aufnahmen von Natur- und Wetterphänomenen, Tieren, Menschen mit einer vielstimmigen Tonspur zu einer kinematografischen Erkundung des Lebensraums Wüste, zum vielschichtigen Panorama eines hochgradig politisierten Landstrichs und zu einem ozeanischen Filmgedicht.

https://www.youtube.com/watch?v=-9LapwyM0Mw