Archiv der Kategorie: filme-2016

The Crossing

2016-the-crossingNorwegen, 2015, Dokumentarfilm, OmeU, 55 min, George Kurian

THE CROSSING begleitet eine Gruppe syrischer Flüchtlinge, die über Ägypten und Libyen schließlich mit einem Schlepperboot nach Lampedusa übersetzt. Nach ihrer geglückten Ankunft wird die Gruppe auf verschiedene europäische Städte verteilt. Die Anforderungen und Zumutungen der europäischen Asylverfahren bringen jedoch keine Ruhe, sondern lassen der physischen weitere, seelische Odyseen folgen.

George Kurian zeigt in seiner unglaublich intimen und eindrucksvollen Dokumentation nicht nur, welche heftigen körperlichen Strapazen die gefährliche Überfahrt den Flüchtenden abverlangt, sondern lässt uns Zuschauer auch an der emotionalen und seelischen Verarbeitung der Fluchterlebnisse und der Hoffnungslosigkeit im Asyl teilhaben.

Le Sauteurs

2016-le-sauteursDänemark, 2015, Dokumentarfilm, OmU, 80 min, Moritz Siebert, Estephan Wagner, Abou Bakar Sidibé

An der Grenze Marokkos zur spanischen Enklave Melilla sammeln sich seit Jahren hunderte afrikanische Flüchtlinge in selbstorganisierten Camps, um in gemeinsamen Aktionen den Grenzzaun nach Europa zu überwinden. Abou aus Mali lebt seit einem Jahr hier unter einfachsten Bedingungen mit der Hoffnung auf ein neues, besseres Leben in Europa.

Mit LES SAUTERS – THOSE WHO JUMP legen die Filmemacher Moritz Siebert und Estephan Wagner ein mitreißendes filmisches Experiment vor: Nach einer Begegnung mit Abou übergeben sie diesem eine Kamera, um das Leben innerhalb der Flüchtlingsgruppe zu dokumentieren. Dieser Perspektivwechsel erlaubt uns einen hautnahen und unkommentierten Einblick in das Leben im Camp, kontrastiert mit nüchternen Bildern der Wärmebildkameras an einer der bestgesichertsten Grenzen Europas.

The Wanted 18

2016-wanted18Canada / Palästina / Frankreich, 2014, Dokumentarfilm/Animation, OmeU, 75 Min, Amer Shomali, Paul Cowan

Während der 1. Intifada 1987 in den palästinensischen Gebieten organisiert sich eine Gruppe von pazifistischen Intellektuellen und Menschen unterschiedlicher Berufe, um lokale Alternativen zu israelischen Produkten zu ermöglichen. Ihr gemeinsames Ziel ist es, durch Kuhhaltung eine eigene „Intifada-Milch“ zu produzieren. Doch die neuen Milchbauern müssen alles erlernen und auch das Melken ihrer aus Israel eingeschmuggelten Kühe stellt sich als schwieriger heraus als
gedacht. Als die israelischen Behörden auf die Kühe aufmerksam werden, beginnt für die Kühe eine wahre Verfolgungsjagd.
In einer detailverliebten Mischung aus Stop-Motion-Animation, Archivaufnahmen, Interviews und Zeichnungen lassen der palästinensische Künstler Amer Shomali und der kanadische Filmemacher Paul Cowan eine der ungewöhnlichsten Geschichten des Nahostkonflikts wieder aufleben.

Truth, nothing but

2016-thruth-nothing-butIsrael, 2015, Dokumentarfilm, OmeU, 70 Min, Eytan Harris

Der israelisch-palästinensische Schauspieler und Theatermacher Mohammed Bakri drehte im Jahr 2002 „Jenin, Jenin“, eine Dokumentation über eine israelische Militäroperation in einem palästinensischen Flüchtlingscamp. Sein Film zeigte nicht nur die Perspektive von Menschen, die die Militäroperation direkt miterlebten, sondern auch Aufnahmen der Offensive selbst. Infolge der damaligen Veröffentlichung der Dokumentation sah sich Bakri in Israel einem medialen Sturm ausgesetzt und wurde zudem von israelischen Soldaten mit den Vorwürfen auf Manipulation, Propaganda und Diffamierung verklagt. Die Dokumentation TRUTH, NOTHING BUT begleitet Bakri während des jahrelangen Gerichtsprozesses und gibt einen wichtigen Beitrag zur Frage nach der Objektivität und Perspektivität von Dokumentarfilmen in Abgrenzung zur journalistischen Berichterstattung.

Holy Cow

2016-wanted18Aserbaidschan / Deutschland / Qatar / Rumänien, 2015, Dokumentarfilm, OmU, 74 min, Imam Hasanow

Tapdiq hat einen großen Traum. Er will eine europäische Milchkuh in sein pittoreskes Dorf in den Bergen von Aserbaidschan bringen und so die Lebensbedingungen seiner Familie verbessern. Er beschließt die Kuh Madonna zu nennen. Aber seine Leidenschaft bringt die traditionelle Dorfgemeinschaft durcheinander. Die Alten sehen eine Bedrohung in der ausländischen Kuh – die Milch müsse verseucht sein und sie bringe nur Krankheiten ins Dorf. Sogar seine Frau Vafa möchte sich eigentlich nicht um so eine seltsame Rasse kümmern. Tapdiq ist bereit alles aufs Spiel zu setzen: er versucht sich gegen die Meinung im Dorf durchzusetzen und seine Kuh zu kaufen. HOLY COW hinterfragt Vorurteile gegen das Fremde und die Bereitschaft, Neuankömmlinge willkommen zu heißen. HOLY COW ist der erste internationale Dokumentarfilm aus Aserbaidschan.

Among the believers

2016-amongthebelieversPakistan / USA, 2015, Dokumentarfilm, 84 min, OmeU, Hemal Trivedi, Mohammed Ali Naqui

Die Rote Moschee ist eines der Hauptzentren des radikalen Islam in Pakistan. Spirituelles Oberhaupt ist Abdul Aziz Ghazi. Seine Familie wurde 2007 während einer von der Regierung durchgeführten Razzia in einer Moschee ermordet. Aziz widmet sein Leben seitdem einem einzigen Ziel: die sekulare Regierung zu stürzen. Der Film liefert einen umfangreichen Einblick in das heutige Pakistan, wo die Ärmsten der Armen keine Wahl haben, als ihr Überleben und das ihrer Kinder durch die aus undurchsichtigen Quellen großzügig subventionierte Rote Moschee unterstützen zu lassen, während längst klar ist, dass diese für die Gesellschaft eine tickende Zeitbombe sind.

Houses without doors

2016-houseswithoutdoorsArmenien / Syrien, 2015, Dokumentarfilm, 90 min, OmeU, Avo Kaprealian

Vom Balkon der elterlichen Wohnung in Aleppos Midan-Viertel dokumentiert Avo Kaprealian den Alltag auf den Straßen und den spürbar nahenden Bürgerkrieg. In Midan leben vor allem Nachfahren von Überlebenden des Völkermordes an den Armeniern, die sich hier nach der Flucht aus der Heimat niederließen. Als die Kämpfe bis in Kaprealians Straße vordringen, verlegt er die Kamera in die Wohnung und filmt den Alltag der Familie und ihren Umgang mit Geschützfeuer und Stromausfällen. Für die armenischen Syrer, die die Tragödie des Exils tief verinnerlicht haben, gleicht die Situation einem wiederholten Familientrauma. Kaprealian beschwört die Geschichte des Kinos, um die qualvolle Gegenwart seiner Familie wiederzugeben und wandelt ein Archiv des Imaginären in ein Archiv der realen Erfahrung um.

A Haunting History

2016-ahountinghistoryNiederlande, 2015, Dokumentarfilm, OmeU, 70 Min, Ilse van Velzen, Femke van Velzen

Nachdem sich der Südsudan 2011 für unabhängig erklärte kehrt Anoul nach über 20 Jahren aus England in seine Heimat zurück. Anoul studierte in England Jura und fühlt sich als Rechtsanwalt verpflichtet und berufen, den Aufbau eines Justizsystems im Südsudan zu unterstützen. Jedoch muss er dabei schnell feststellen, dass seine Idee von der heilsamen Kraft einer unabhängigen Justiz nicht von allen geteilt wird und viele seiner Landsleute die Vergangenheit lieber
ruhen lassen wollen. Seine Bemühungen, sich eine neue Exitenz aufzubauen werden zusätzlich überschattet durch erneut aufflammende Kämpfe. Anoul muss einmal mehr fliehen und der junge Staat Südsudan steht vor einem neuerlichen Abgrund.

Urmila für die Freiheit

2016-urmulaDeutschland, 2015, Dokumentarfilm, 87 min, OmU, Susan Gluth

Urmila Chaudhary kämpft für Freiheit und Gerechtigkeit in Nepal. Der Film portraitiert eine kraftvolle Frau, die mit 6 Jahren von ihren Eltern als Haushaltssklavin verkauft und erst mit 17 befreit wird. Die heute 25 jährige Aktivistin
stellt sich in ihrem Land gegen das offiziell abgeschaffte, faktisch fortbestehende System der Leibeigenschaft und hat inzwischen 13.000 Mädchen befreien können. Nun ist ihr größter Wunsch die Schule, die sie nie besuchen konnte, abzuschließen. Sie möchte Rechtsanwältin werden. Eine hoffnungsvolle und bewegende Helden-Geschichte, die zeigt, was Engagement leisten können. Und zugleich die kraftvolle Coming-of-Age-Story einer jungen Frau, die gegen Jahrhunderte alte Gesellschaftsstrukturen und Gedankenmuster kämpft und darin Anfänge einer gerechteren Gesellschaftsform realisiert.

Sonita

2016-sonitaIran / Deutschland / Schweiz, 2015, Dokumentarfilm, OmU, 91 min, Rokhsareh Ghaem Maghami

Sonita ist 19 Jahre und stammt aus Afghanistan. Sie lebt als illegale Einwanderin im Iran ohne Rechte, offizielle Schulbildung und Papiere, nachdem sie aus Afghanistan floh. Doch Sonita hat Talent: Als erste afghanische Rapperin erzählt sie ihre Geschichte, die kein Einzelfall ist. So hofft sie, dem Vorhaben ihrer Familie zu entkommen: Die plant, sie für 9.000$ an einen unbekannten
Ehemann zu verkaufen. Bewegendes und preisgekröntes Dokumentarkino über einen Kampf um die eigene Zukunft, um Selbstbestimmung und um den eigenen Pass.

La Route d’Istanbul

2016-roadtoistanbulAlgerien / Frankreich / Belgien, 2016, Drama, OmeU, 100 min, Rachid Bouchareb

Elisabeth lebt mit ihrer 20-jährigen Tochter Elodie in einem idyllischen Haus in der belgischen Provinz. Sie macht sich zunächst wenig Sorgen, als Elodie nicht nach Hause kommt, und vermutet, dass sie bei einer Freundin untergeschlüpft ist.
Als die Polizei ihr mitteilt, dass ihr Kind das Land verlassen hat, um sich in Syrien dem Islamischen Staat anzuschließen, fällt sie aus allen Wolken. Ungläubig beginnt sie nachzuforschen. Ein Abschiedsvideo offenbart, dass Elodie ein Parallelleben geführt hat, von dem ihre Mutter nichts ahnte. Elisabeth kann die Gründe nicht nachvollziehen, die ihre Tochter dazu bewogen haben, in einem fernen Land in einen Krieg zu ziehen, der ihrer Meinung nach ihr Leben nicht berührt. Da von offizieller Seite keine Hilfe zu erwarten ist, bricht sie auf, um über die türkische Grenze nach Syrien zu gelangen und Elodie nach Hause zu holen.

Life on the border

2016-lifeontheborderIrak, 2015, Dokumentarfilm, OmeU, 73 Min

In seinem Filmprojekt LIFE ON THE BORDER gibt der kurdische Filmemacher Bahman Ghobadi acht Kindern aus Flüchtlingslagern in Kobanê und Şingal die Möglichkeit, ihre eigenen Filme zu drehen. Die entstandenen Kurzfilme zeigen die ganz persönlichen Sichtweisen der Kinder auf ihren Alltag in den Flüchtlingslagern und dokumentieren dabei auch die Verarbeitung ihrer eigenen tragischen Erlebnisse vor dem Hintergrund des syrischen Bürgerkrieges. Entstanden sind acht filmische Dokumente, die uns mal dramatisch und laut, mal poetisch und leise Schicksalen näher bringen, die so häufig im Verborgenen getragen werden. Ein ehrlicher und gefühlvoller Blick in eine Welt, die uns gleichzeig fern und doch so nah ist.

Hooligan Sparrow

2016-hooligansparrowUSA, China, 2016, Dokumentarfilm, 84 min, OmeU, Nanfu Wang

Der Film von Regisseurin Nanfu Wang stellt die unerschrockene Menschenrechtsaktivistin Ye Haiyan – Hooligan Sparrow – vor, die sich in ihrer Heimat China für Menschenrechte einsetzt. Sie arbeitet unentgeltlich, um Prostituierten zu einem legalen Status und zu einer Krankenversicherung zu verhelfen. In sozialen Netzwerken hat sie eine solche Popularität erreicht, dass ihre Festnahme unerwünschte Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde. Nach zwei Jahre in New York, kehrt die Regisseurin Nanfu Wang nach China zurück, um Hooligan Sparrow einen Sommer lang zu begleiten. Entstanden ist ein mutiger Film, gedreht mit versteckter Kamera, der die Schikanen der Regierung zeigt, denen Sparrow und ihre 10-jährige Tochter ständig ausgesetzt sind.

Starless Dreams

2016-starlessdreamsIran, 2016, Doku, OmeU, 76 min, Mehrdad Oskouei

«Der Richter hat mir heute gesagt, ich wäre ein Bastard. Was soll meine Sünde gewesen sein?»
Dichter Schnee fällt vom Himmel, während schwerbewaffnete Wächter draußen an den Mauern des iranischen Korrektur- und Rehabilitationszentrums stehen. Drinnen warten die Mädchen an der Essensausgabe. Sie sind teils minderjährige Mütter, teils verheiratet. Alle sind hier, weil sie straffällig geworden sind. Drogenhandel, Gewaltdelikte, Mord. Doch statt kaltblütigen Kriminellen trifft man warme, herzliche Jugendliche, die zusammen lachen, singen und weinen. Ihr starker Zusammenhalt ist auch aus der bitteren Vergangenheit geschmiedet, die sie miteinander teilen. Man erfährt von ihren Ängsten, in das Leben zurückkehren zu müssen, aus dem sie kamen. Die dokumentarische Kamera wagt sich nahe heran und bleibt dabei respektvoll, so entstehen würdevolle Porträts der jungen Frauen.

Sufat Chol

2016-sufatcholIsrael, 2015, Drama, OmeU, 88 min., Elite Zexer

Eine Hochzeit in einem Beduinendorf in der südisraelischen Wüste. Frauen und Männer feiern und tanzen getrennt. Einsam sitzt die Braut am Rande der ausgelassenen Gesellschaft. Auch die Gastgeberin Jalila ist überfordert und überspielt ihre Gefühle. Es ist die Hochzeit ihres Ehemanns Sulimann, der sich eine zweite, jüngere Frau nimmt. Zudem bereitet ihr Layla, die älteste Tochter, Kummer: Das selbstbewusste Mädchen hat sich in einen Mitstudenten verliebt. Jalila weiß, dass ihr Mann diese Verbindung nicht dulden wird. Sie untersagt Layla das Wiedersehen mit dem Jungen, aber als ihr Mann noch härter reagiert, nimmt sie den Kampf für die Tochter auf. In ihrem Regiedebüt folgt Elite Zexer zwei Frauen, die auf eigene Weise versuchen, mit überkommenen Traditionen zu brechen.

Where to, Miss?

2016-wheretomissDeutschland, 2015, Dokumentarfilm, 85 min, OmU

Devki lebt im ständigen Konflikt zwischen dem Wunsch nach Emanzipation und den festen Traditionen der indischen Gesellschaft. Der Film begleitet die junge Inderin drei Jahre lang durch drei unterschiedliche Lebensabschnitte: Tochter,
Ehefrau, Mutter. Ihr größter Wunsch ist es Taxifahrerin zu werden. Sie möchte andere Frauen sicher nach Hause bringen und finanziell unabhängig sein. Um ihr Ziel zu erreichen, muss sie sich zuerst gegen ihren Vater, dann gegen ihren Ehemann und schließlich gegen ihren Schwiegervater durchsetzen. Devki’s Alltag ist davon geprägt, ihre Lebensvorstellung gegen andere zu verteidigen und Wege zu finden, ihre Träume zu verwirklichen, ohne dabei ihre Familie zu verlieren. Der Film schildert, warum es für eine indische Frau so schwierig ist, sich aus den traditionellen Rollenbildern zu befreien.

Frame by Frame

2016-framebyframeAfghanistan / USA, 2015, Dokumentarfilm, OmeU, 85 min, Alexandria Bombach, Mo Scarpelli

Während der Herrschaft der Taliban in Afghanistan waren die Herstellung und Veröffentlichung von Fotografien streng verboten. Nach dem Sturz der Taliban entstand eine junge freie Presse, die sich nach dem Abzug ausländischer Truppen und Pressemitarbeiter neuen Möglichkeiten aber auch Herausforderungen ausgesetzt sieht. In ihrer Dokumentation begleiten die Filmemacher Alexandria Bombach und Mo Scarpelli vier afghanischen Fotojournalisten, die versuchen, sich in der modernen und noch unsteten Medienlandschaft ihres Staates zurechtzufinden. Anhand ihrer Arbeit, mit intimen Interviews und nicht zuletzt dank heimlich während des Taliban-Regimes aufgenommenen Bildmaterials soll die Macht der Fotografie erforscht und die Suche der vier Protagonisten nach der Wahrheit aufgezeigt werden.

They will have to kill us first

2016-theywillhavetokillusfirstGroßbritannien, 2015, Dokumentarfilm, OmeU, 95 min, Johanna Schwartz

Islamistische Kämpfer übernehmen 2012 im Norden Malis die Kontrolle über das gesamte öffentliche Leben. Infolge ihrer radikalen Auslegung der Scharia-Gesetze wird jegliche Form der Musik verbannt, es werden Radios zerstört und Instrumente verboten. Doch einige Musiker stehen weiterhin zu ihrer Liebe zur Musik und verstehen nun ihre Musik und Instrumente als
„Waffe gegen die Terroristen“. Ein spannender und hoffnungsvoller Einblick in das Land Mali, das mit Bamako und Timbuktu gleich zwei Zentren der westafrikanischen Kunst- und Kulturgeschichte besitzt und zudem über eine lebendige Musikszene verfügt, die sich auch durch Krieg und Terrorismus nicht entmutigen lässt.