Aktionsgemeinschaft für Kinder und Frauenrechte e.V.

Veranstalter

akifra-logoDie Aktionsgemeinschaft für Kinder- und Frauenrechte – das sind engagierte Dresdnerinnen und Dresdner, die lange in der klassischen Entwicklungshilfe, als Tropenmediziner oder in der Katastrophenhilfe gearbeitet und 2002 den gemeinnützigen Verein Akifra e.V. gegründet haben. Akifra e.V. fördert Hilfsprojekte, die von einheimischen Frauen in Kenia und Uganda ins Leben gerufen wurden und die sich selbständig darum bemühen, Probleme in ihrem Umfeld zu beheben.

Akifra PlakatZurzeit fördert der Akifra e.V. Entwicklungsprojekte in Kenia Uganda und Kongo, wo in Zusammenarbeit mit kleinen lokalen Partnerorganisationen Grundschulen, Kindergärten und Einrichtungen der Erwachsenenbildung entstehen.

Seit Mai 2015 organisiert Akifra e.V. verschiedene Geflüchteten-Projekte in Dresden, unter anderem ABC Tische, handmade by refugees, Kinderkino und Sachspenden sowie die Vermittlung von Tandems, Familienpatenschaften und Praktikavermittlung für Geflüchtete.

Durch das Dresdner Filmfest MOVE IT!, das durch ein anspruchsvolles entwicklungspolitisches Rahmenprogramm begleitet wird, leistet Akifra e.V. seit 2005 zudem Bildungsarbeit in Sachsen.

Die entwicklungspolitische Konzeption von Akifra e.V. liegt in direkter Kooperation und Kommunikation mit lokalen Graswurzelfrauenorganisationen. Die langjährigen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit der Mbuyuni Women Group in Taveta, Kenia oder mit der Community Against Female Genital Mutilation in Mackinnenroad, Kenia bestätigen, was auch in der entwicklungstheoretischen Debatte mittlerweile anerkannt ist: Lokale Graswurzelgruppen verfügen gegenüber großen internationalen Entwicklungsorganisationen über strukturelle Vorteile bei der nachhaltigen Projektarbeit in ihren lokalen Gemeinschaften. Sie entstehen aufgrund eigener Initiative und selbst gesteckter Ziele. In der Regel sind es informelle Frauengruppen, die sich der Probleme ihrer Gemeinschaften annehmen und häufig keine Fördermöglichkeiten besitzen, weil sie aufgrund ihres geringen Institutionalisierungsgrades im Spektrum der westlichen Entwicklungsarbeit nicht wahrgenommen werden.

Akifra e.V. bietet solchen Partnern finanzielle, organisatorische und ideelle Unterstützung bei der Umsetzung dieser Ziele an. Um das kreative, innovative und entwicklungsförderliche Potenzial dieser engagierten Gruppen zu nutzen, bedarf es einer gleichrangigen und kultursensiblen Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Partnern, welche es respektiert, dass die Entwicklung und Kultur der lokalen Gemeinschaften eigenverantwortlich gestaltet und die intrinsischen Veränderungspotentiale entwickelt werden können. Der hier verfolgte Entwicklungsansatz geht davon aus, dass gerade die Zusammenarbeit mit lokalen Graswurzelorganisationen ein höchst mögliches Maß an Eigenbestimmtheit, Partizipation und Nachhaltigkeit bei nur geringen Verwaltungs -und Personalkosten auf der Seite der westlichen Partnerorganisationen gewährleistet wird. Die Projektkooperationen von Akifra e.V. umfassen derzeit folgende Projekte:

  1. Aufklärungsarbeit gegen weibliche Genitalverstümmelung und Aufbau einer Grundschule und Berufsschule in Taveta Kenia
  2. Aufbau von 10 Grundschulen und einer weiterführende Schule am Viktoriasee in Kenia
  3. Aufbau einer Grundschule und Einkommen schaffende Maßnahmen in Kandongu, Kenia
  4. Aufbau eines beruflichen Bildungszentrums für Frauen in Mityana, Uganda
  5. Entstehung einer landwirtschaftlichen Produktions- und dörflichen Solidargemeinschaft in Tororo, Uganda
  6. diverse Komposttoilettenprojekte
  7. weiterführende Bildungsmaßnahmen in Kasenga, Kongo

Eine ausführliche Beschreibung der Projekte findet sich unter www.akifra.org!

Akifra Trailer

https://www.youtube.com/watch?v=2mBFehR9jgQ